Tag 15 als Veganer: Wraper’s Delight und Soja-Macchiato

Heute geht’s ans Eingemachte: Eierkuchen und Latte Macchiato stehen auf dem Speiseplan. Beides natürlich in veganer Ausführung. Ob das funktioniert und auch schmeckt, erfahrt ihr hier.


Der Blick in den Kühlschrank sieht auf den ersten Blick nicht sehr erfreulich aus: Ein kläglicher Rest von Chili con Soja, veganen Käsescheiben, ein angebrochener Tofu-Block und Rucola, der seine besten Tage schon hinter sich hat. Zeit für eine vegane Resteverwertung Part II.

Vegane Eierkuchen (2)

Vegane Eierkuchen

Pfannkuchen sind einer meiner Lieblings-Allrounder. Egal ob deftig oder süß, sie schmecken einfach immer – und eignen sich perfekt, um die Reste aus dem Kühlschrank zu tilgen. Hinderlich nur, dass sie auch Eierkuchen genannt werden.

Aber Google sei Dank fand sich schnell ein Rezept, was leicht abgewandelt wurde.


Herzhafte vegane Pfannkuchen

Vegane Eierkuchen
Vegane Pfannkuchen

Zutaten:
Mehl, 500 Gramm
Dinkelmilch, 800 Milliliter
Mineralwasser, 200 Milliliter
Salz, 1 Teelöffel
Pflanzenöl, 1 Esslöffel
Agavensirup (Menge nach Belieben je nach gewünschtem Süßungsgrad)

Zubereitung: Die Zutaten gut mischen. Pfanne erhitzen und den Teig in die Pfanne geben und glatt streichen. Auf beiden Seiten backen.

In deftiger Ausführung gab es zwei Varianten:

Veganer Wrap 2Einmal mit dem Rest Chili con Soja und Rucola.

Und mit angebratenen, marinierten Tofuwürfeln, Tomaten, Zwiebeln, veganen Käsescheiben und ebenfalls Rucola.

Beides schmeckte richtig gut und die gebratenen Tofuwürfel mit den Zwiebeln haben mich einmal mehr mit Soja versöhnt.


Latte Macchiato mit süßem Pfannkuchen

Veganer Soja Latte Macchiato
Latte Macchiato mit Soja-Vanille-Drink

Für den süßen Pfannkuchen kam die vegane Nutella wieder einmal zum Einsatz.

Da es in der Konsistenz sehr zäh ist, wurde zunächst ein Schuss Vanille-Soja-Drink aufgekocht und mit zwei Teelöffeln veganem Nutella verrührt. Das Ergebnis war eine schöne Schoko-Mousse. Diese kam zusammen mit ein paar Bananenscheiben auf den Pfannkuchen und war – ich wiederhole mich – extrem lecker.

Seit zwei Wochen gab es keinen Latte Macchiato mehr – unter den getesteten veganen Milchalternativen gab es zwar guten Milchersatz für Milchkaffee, Schoko-Brei, Pudding und zum Backen, an eine pure Verwendung hatte ich mich aber noch nicht rangetraut.

Veganer Latte Macchiato
Veganer Pfannkuchen mit Schoko-Mousse

Da ich meinem Kaffee-Automaten die Soja-Milch nicht zumuten wollte, wurde erneut Soja-Vanille-Milch (200 Milliliter) unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen aufgekocht. Dadurch bildete sich ein schöner Soja-Milch-Schaum.

Der wurde in ein Glas gefüllt und eine halbe Minute stehen gelassen, damit der Schaum sich absetzen konnte. Dann kam der Espresso rein. Fertig. Durch die Eigensüße des Soja-Vanille-Drinks brauchte man nicht mal Zucker.

Fazit des 15. veganen Tages: Die Pfannkuchen und der Soja-Latte waren zusammen mit dem Chili con Soja bisher das absolute Highlight des Vegan-Projekts.