5 Gründe, warum Irland das schönste Reiseziel der Welt ist

Mallorca? USA? Griechenland? Alles nichts gegen die grüne Insel. Und das nicht nur, weil Guinness und Baileys quasi Nationalgetränke sind.

Ohne die Welt bereist zu haben, kann ich doch weltmännisch behaupten, dass Irland das schönste Reiseziel der Welt ist. Von der herrlichen und vielfältigen Landschaft mal abgesehen, gibt es noch viel mehr Gründe, warum Irland das schönste Land überhaupt ist.

1. Es gibt 8-mal so viel Schafe wie Menschen

Das soll ein toller Reisegrund sein? Ja, ist es! Wer täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, wird nachvollziehen können, warum die Gesellschaft von Schafen derer von Menschen vorzuziehen ist. Uneingeschränkt.

Zugestanden: Mit den Iren lässt es sich gut aushalten. Damit kommen wir zum nächsten Punkt.

2. Iren sind freundlich

Die Iren sind einfach nett und freundlich. Warum das so ist? Es könnte mit der hohen Pub-Dichte in Irland zu tun haben.

3. Überall gibt es Pubs. Wirklich. Überall

Auf 317 Einwohnern kommt in Irland ein Pub. Die Ortschaft mag noch so klein sein, ein Pub findet sich dort in jedem Fall. Allein im kleinen Örtchen Lisdoonvarna im Westen Irlands kommen auf 800 Einwohner 13 Pubs und Bars. Meistens gibt es in den Pubs sogar noch Livemusik und die ist richtig gut.

4. „Proud to be irish“, das steckt an – zu Recht

In Irland herrscht ein ausgeprägtes Nationalbewusstsein. Mehrere hundert Jahre englische Besatzung haben ihre Spuren hinterlassen und die große Hungersnot zwischen 1845 und 1852 – an der die Engländer zwar nicht schuld waren, aber die sie durch miese Politik noch verschlimmert haben – ist dort im kollektiven Gedächtnis verankert.

Gerade die jüngere Generation entdeckt die Traditionen Irlands neu, in der Schule wird die irische Sprache (seit 1937 Hauptamtssprache in Irland) gelehrt. Als Touri erlebt man das wiederum am schönsten in den Pubs. Dort spielen Männer wie Frauen ganz selbstverständlich auf Tin Whistle oder Violine irische Volkslieder auswendig rauf und runter. Man kann sich denken, dass es leicht ist, stolz auf diese tollen irischen Klänge zu sein. Vor allem so im Vergleich zu Schlagermusik.

5. Von Sonnenbrillen- bis Regenschirmwetter wird alles geboten – täglich

Ja klar, das Wetter ist so eine Sache. Mit Badeurlaub könnte es schwierig werden. Wettertechnisch sollte man sich je nach Jahreszeit auf alles zwischen 5 und 25 Grad einstellen, Regen natürlich inklusive. Der kommt in Irland zwar häufiger vor als bei uns, dafür aber nie sehr lange und auch nicht heftig.

Klingt trotzdem nicht so sexy? Alles eine Frage der Einstellung: Während Regen in Italien am Strand einem gehörig die Stimmung vermiest, wird er in Irland selbstverständlich mit einkalkuliert und entsprechend vorgesorgt. Und hey: Wann, wenn nicht beim Reisen durch Irland hat man die Gelegenheit, seine sämtliche Garderobe im Zwiebellook auszuführen. Und wenn es denn dann doch gar zu ungemütlich wird, geht man eben ins Pub (siehe Punkt 3). In diesem Sinne: Sláinte (Prost).

Und wer immer noch nicht überzeugt ist, findet hier ein paar Irland-Impressionen (to be continued):